Steuerfuss Thurgau 2026 - alle 80 Gemeinden
Alle 80 Gemeinden des Kantons Thurgau mit ihrem Steuerfuss für 2026. Zwischen der günstigsten und der teuersten Gemeinde liegen 86.2 Prozent beim Gemeinde- und Schulsteuerfuss, bei identischem Einkommen.
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Die Kennzahlen für Thurgau 2026
Alle Zahlen hier sind der Gemeinde- und Schulsteuerfuss — der Teil der Steuerrechnung, der innerhalb des
Kantons von der Adresse abhängt. Der Kanton erhebt zusätzlich 109 Prozent, überall gleich.
- Günstigste Gemeinde: Warth-Weiningen mit 94 Prozent
- Teuerste Gemeinde: Arbon mit 175 Prozent
- Durchschnitt: 142.89 Prozent, Median: 146 Prozent
- Spanne: 86.2 Prozent mehr Gemeinde- und Schulsteuer in Arbon als in Warth-Weiningen, oder 39.9 Prozent auf die ganze Steuerrechnung gerechnet
Was der Steuerfuss aussagt
Der Kanton Thurgau berechnet aus Ihrem steuerbaren Einkommen und Vermögen
zuerst die einfache Staatssteuer, nach einem im ganzen Kanton einheitlichen Tarif. Darauf erheben
mehrere Körperschaften einen prozentualen Zuschlag: die Gemeinde, die Schulgemeinde,
der Kanton und, bei Mitgliedschaft, die Kirchgemeinde.
Von diesen Zuschlägen hängt nur der Gemeinde- und Schulsteuerfuss vom Wohnort ab. Die Staatssteuer
erhebt der Kanton überall gleich, 2026 sind es 109 Prozent — wer innerhalb
des Kantons umzieht, ändert sie nicht. Deshalb vergleicht diese Seite den Gemeinde- und Schulsteuerfuss:
Zwei Haushalte mit identischem Einkommen zahlen in zwei Gemeinden dieses Kantons genau in dessen
Verhältnis unterschiedlich viel. Eine Gemeinde mit 94 Prozent ist für jedes Einkommen
günstiger als eine mit 175 Prozent, unabhängig von der Höhe.
Der Vergleich gilt nur innerhalb des Kantons. Ein Steuerfuss aus einem anderen Kanton bezieht sich auf
einen anderen Tarif; die beiden Prozentzahlen sind nicht dieselbe Grösse und lassen sich nicht
gegeneinander rechnen. Für einen Vergleich über die Kantonsgrenze brauchen Sie die Steuerbelastung in
Franken, nicht den Steuerfuss.
Alle 80 Gemeinden, vom tiefsten zum höchsten Gemeinde- und Schulsteuerfuss
- Warth-Weiningen 94% (Gemeinde 34%, Schule 60%)
- Horn 99% (Gemeinde 34%, Schule 65%)
- Bottighofen 103% (Gemeinde 37%, Schule 66%)
- Ermatingen 111% (Gemeinde 40%, Schule 71%)
- Uttwil 114% (Gemeinde 48%, Schule 66%)
- Salenstein 115% (Gemeinde 44%, Schule 71%)
- Tägerwilen 118% (Gemeinde 36%, Schule 82%)
- Steckborn 121% (Gemeinde 50%, Schule 71%)
- Dozwil 123% (Gemeinde 39%, Schule 84%)
- Münsterlingen 127% (Gemeinde 40%, Schule 87%)
- Berlingen 129% (Gemeinde 50%, Schule 79%)
- Gottlieben 129% (Gemeinde 47%, Schule 82%)
- Kesswil 129% (Gemeinde 45%, Schule 84%)
- Neunforn 129% (Gemeinde 39%, Schule 90%)
- Gachnang 132% (Gemeinde 42%, Schule 90%)
- Kreuzlingen 136% (Gemeinde 64%, Schule 72%)
- Berg 137% (Gemeinde 42%, Schule 95%)
- Hüttwilen 137% (Gemeinde 48%, Schule 89%)
- Lengwil 137% (Gemeinde 54%, Schule 83%)
- Wilen 137% (Gemeinde 42%, Schule 95%)
- Güttingen 138% (Gemeinde 54%, Schule 84%)
- Lommis 138% (Gemeinde 40%, Schule 98%)
- Mammern 139% (Gemeinde 52%, Schule 87%)
- Diessenhofen 140% (Gemeinde 47%, Schule 93%)
- Hohentannen 140% (Gemeinde 50%, Schule 90%)
- Müllheim 140% (Gemeinde 48%, Schule 92%)
- Sulgen 140% (Gemeinde 47%, Schule 93%)
- Wängi 140% (Gemeinde 47%, Schule 93%)
- Schlatt 141% (Gemeinde 48%, Schule 93%)
- Eschenz 142% (Gemeinde 49%, Schule 93%)
- Frauenfeld 142% (Gemeinde 62%, Schule 80%)
- Sirnach 142% (Gemeinde 52%, Schule 90%)
- Uesslingen-Buch 142% (Gemeinde 57%, Schule 85%)
- Basadingen-Schlattingen 143% (Gemeinde 50%, Schule 93%)
- Altnau 144% (Gemeinde 53%, Schule 91%)
- Eschlikon 144% (Gemeinde 48%, Schule 96%)
- Roggwil 144% (Gemeinde 44%, Schule 100%)
- Weinfelden 144% (Gemeinde 55%, Schule 89%)
- Bettwiesen 146% (Gemeinde 52%, Schule 94%)
- Herdern 146% (Gemeinde 54%, Schule 92%)
- Wuppenau 146% (Gemeinde 53%, Schule 93%)
- Braunau 147% (Gemeinde 49%, Schule 98%)
- Felben-Wellhausen 147% (Gemeinde 50%, Schule 97%)
- Rickenbach 147% (Gemeinde 51%, Schule 96%)
- Salmsach 147% (Gemeinde 54%, Schule 93%)
- Erlen 148% (Gemeinde 52%, Schule 96%)
- Kradolf-Schönenberg 148% (Gemeinde 55%, Schule 93%)
- Stettfurt 148% (Gemeinde 48%, Schule 100%)
- Bichelsee-Balterswil 150% (Gemeinde 54%, Schule 96%)
- Egnach 150% (Gemeinde 55%, Schule 95%)
- Hauptwil-Gottshaus 150% (Gemeinde 60%, Schule 90%)
- Kemmental 150% (Gemeinde 58%, Schule 92%)
- Zihlschlacht-Sitterdorf 150% (Gemeinde 60%, Schule 90%)
- Affeltrangen 151% (Gemeinde 53%, Schule 98%)
- Bürglen 151% (Gemeinde 52%, Schule 99%)
- Bussnang 151% (Gemeinde 52%, Schule 99%)
- Langrickenbach 151% (Gemeinde 60%, Schule 91%)
- Matzingen 151% (Gemeinde 56%, Schule 95%)
- Münchwilen 151% (Gemeinde 58%, Schule 93%)
- Schönholzerswilen 151% (Gemeinde 58%, Schule 93%)
- Birwinken 152% (Gemeinde 57%, Schule 95%)
- Sommeri 152% (Gemeinde 55%, Schule 97%)
- Wäldi 152% (Gemeinde 52%, Schule 100%)
- Homburg 153% (Gemeinde 55%, Schule 98%)
- Märstetten 154% (Gemeinde 55%, Schule 99%)
- Wagenhausen 154% (Gemeinde 59%, Schule 95%)
- Aadorf 155% (Gemeinde 61%, Schule 94%)
- Fischingen 155% (Gemeinde 60%, Schule 95%)
- Hüttlingen 155% (Gemeinde 60%, Schule 95%)
- Thundorf 155% (Gemeinde 55%, Schule 100%)
- Tobel-Tägerschen 156% (Gemeinde 60%, Schule 96%)
- Bischofszell 158% (Gemeinde 68%, Schule 90%)
- Pfyn 158% (Gemeinde 60%, Schule 98%)
- Wigoltingen 159% (Gemeinde 59%, Schule 100%)
- Amriswil 160% (Gemeinde 63%, Schule 97%)
- Amlikon-Bissegg 162% (Gemeinde 65%, Schule 97%)
- Hefenhofen 163% (Gemeinde 66%, Schule 97%)
- Raperswilen 163% (Gemeinde 63%, Schule 100%)
- Romanshorn 163% (Gemeinde 70%, Schule 93%)
- Arbon 175% (Gemeinde 70%, Schule 105%)
Die zehn günstigsten Gemeinden
Die zehn teuersten Gemeinden
Der kantonale Durchschnitt seit 2012
Über alle 80 Gemeinden lag der durchschnittliche Steuerfuss 2012 bei
152.3 Prozent und 2026 bei 142.9 Prozent —
9.5 Prozentpunkte tiefer.
Einzelne Gemeinden können sich deutlich anders entwickelt haben als der Durchschnitt.
- 2012: 152.3%
- 2014: 150.9%
- 2016: 149.8%
- 2018: 148.4%
- 2020: 145.2%
- 2022: 142.0%
- 2024: 141.5%
- 2026: 142.9%
Häufige Fragen
Welche Gemeinde im Kanton Thurgau hat den tiefsten Steuerfuss?
Warth-Weiningen, mit 94 Prozent Gemeinde- und Schulsteuerfuss für das Steuerjahr
2026 (Gemeinde 34 Prozent, Schulgemeinde 60 Prozent).
Wie viel macht ein Umzug innerhalb des Kantons aus?
Im äussersten Fall 86.2 Prozent der Gemeinde- und Schulsteuer — das ist der
Unterschied zwischen Warth-Weiningen und Arbon. Auf die ganze Steuerrechnung gerechnet sind es 39.9 Prozent, weil die Staatssteuer in beiden Gemeinden gleich hoch ist. Für zwei konkrete Gemeinden rechnet der Umzugsrechner den
Unterschied aus. Bundessteuer, Krankenkasse und Mietpreise ändern sich dadurch nicht.
Gilt der Steuerfuss auch für die Kirchensteuer?
Nein, die Kirchgemeinden erheben einen eigenen Steuerfuss. Wo die Quelle ihn ausweist, steht er auf der
Seite der einzelnen Gemeinde.
Steuerjahr 2026. Quelle: Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau (Originaldaten).
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